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2012/02/24 von

HowTo: Kite richtig aufpumpen

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Oft werden Kites aus Angst vor Schäden nicht stark genug aufgepumpt. Wir zeigen, dass das auch nicht immer gut ist - und sagen, wie es richtig gemacht wird.

Bei jeder Schraube, die ich anziehe, hör ich im Hinterkopf meinen altern Herren sagen „Pass op, min Jung! Nach fest kommt ab!“. Beim Aufpumpen von Kites gibt es natürlich auch irgendwann ein zu viel. Aber auch ein zu wenig kann zu Schäden führen.

Knallt euer Kite nämlich mit nur wenig Druck in den Tubes aufs Wasser, knickt dadurch die Leading Edge viel eher ein und die Struts werden stärker gestaucht. Das wiederum führt dazu, dass die Nähte einer höheren Belastung ausgesetzt sind.

Darüber hinaus performt der Kite auch schlechter und wird so z.B. im Grenzbereich (oberer Windbereich) schlechter kontrollierbar, weil er unruhiger und weniger präzise fliegt.

Aber wie viel Druck ist denn nun richtig? 

Habt ihr ein Manometer an eurer Pumpe, ist es einfach für euch. Behaltet die Nadel im Auge und pumpt euren Kite auf 6-7psi auf. Bei kleinen Kites mit dünner Leading Edge (LE) geht ihr dabei eher in Richtung 7 und bei größeren Kites mit entsprechend dickerer LE etwas mehr in Richtung der 6.

Aber auch ohne Manometer gibt es einen einfachen Test: haltet den Kite frei schwebend vor euch und schnippt mit dem Zeigefinger dagegen.

Macht es „Pong“ reicht der Druck noch nicht ganz und ihr müsst noch etwas weiter pumpen. Wenn ihr dagegen ein „Ping“ hört, ist der Druck perfekt und ihr könnt loslegen. Klingt das „Ping“ jedoch metallisch hell habt ihr etwas zu stark aufgepumpt.

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