Ein herzerfrischendes „Moin Moin“ und schönen guten Tach allerseits!
Wer kennt es nicht – neue Tricks zu lernen bringt häufig nichts weiter als Kummer und Sorgen. Aber jetzt ist Schluss damit! Schreibt einfach eine E-Mail an kummerkasten@corenation.net und Tim nimmt sich mit Profitipps der Sache an!
Diesmal haben wir von Christian eine E-Mail erhalten, in der er nach Tipps zum Flat 3 fragt:
"Grüß dich Tim,
ich bin jetzt soweit das die Raileys alle sicher sitzen, nun sollen die Handlepasses starten. Hab mir gedacht ein Flat 3 über eine Welle ist am Anfang das einfachste oder nicht ?
Irgendwie verfehle ich nur immer die Bar. Ich komme komplett rum, lande auch, aber hänge Suicide in der Leash. Gibt es andere Wege den Handlepass leichter zu lernen ?
LG, Christian"
zur zweiten Ausgabe des Kummerkastens!
Es ist kalt, es regnet, die dunklen Wolken drücken die Stimmung. Doch nicht für uns Kiter! Dieser Sommer, wie ich ihn trotz Abwesenheit der Sonne nennen möchte, bescherte uns mehr Wind als erhofft.
Hochmotiviert geht es also in den Herbst hinein und dazu gibt’s natürlich auch gleich die passende Anregung für den nächsten Trick. Das Wort Handlepass baut vor sich eine Schutzbarriere auf und er stellt sich schwerer dar als er eigentlich ist. Doch ich zeige euch einen Trick, der entgegen aller Erwartungen schnell zu erlernen ist.
Sideshorewind um die 18 Knoten und eine kleine 1-2 Meter Kickerwelle ist natürlich der feuchte Traum eines jeden Kiters, doch zumindest annähernde Bedingungen sollte man schon haben um die ersten Flat3's zu erlernen.
Flat3... was soll das eigentlich heißen? Eigentlich ganz einfach – man sucht sich eine Welle, nutzt diese als Kicker und macht im Sprung eine 360° Drehung um die Körperlängsachse. Der Handlepass ist also Pfilchtprogramm.
Frontside (FS) und Backside (BS) steht dabei nicht etwa für Front- und Backloops, sondern für die Richtung in welcher man sich in die Bar eindreht um die Bar zu passen. Dreht man über Toeside und Wrapped, passed also die Bar von der hintern in die vordere Hand so ist dies ein Frontside Pass. Dreht man über Blind und passed von der vorderen in die hintere Hand so ist es ein Backside Pass. Geläufiger und einfacher ist der FS Pass, da man die 360° Rotation beim Handlepass schon fast komplett vollführt hat und somit besser in die Bar „fällt“. Hört sich hektisch an – ist es aber nicht! Also nicht stressen lassen, sondern einfach weiterhin meiner Beschreibung für den FS 360 folgen!
Mit mittlerem Druck in der Tüte fährt man Richtung offenes Meer. Wenn die Wellen heranrollen sucht man sich ein besonders schönes Exemplar. Bestenfalls kurz vorm Brechen und dadurch noch clean und steil. Erst im letzten Augenblick bevor man über die Welle fährt, fällt man schlagartig auf Raumwind ab und hakt sich sofort aus. Die Bar drückt man dabei leicht nach unten und hält die Hände dicht am Körper. Mit planem Brett nutzt man die Welle nun als Kicker und springt in Richtung Lee ab, während man den Kopf über die vordere Schulter nach hinten dreht und die Bar zur hinteren Hüfte zieht um die Rotation einzuleiten. Im Idealfall hat man nun keinen Druck mehr auf der Bar und die Leinen hängen durch.
Jetzt heißt es nur noch mit der vorderen Hand die Bar hinter dem Rücken greifen, während man die Drehung zu Ende führt. Die Landung ist jetzt reine Formsache, man muss nur darauf achten, dass man die Bar stets dicht am Körper behält. Hat man einmal den Dreh heraus ist dieser Trick super einfach und man kann ihn immer lässig zwischendurch einbauen.
Trotzdem gibt es ein paar häufige Fehler, die man natürlich vermeiden sollte:
Also liebe Wasserratten, rein ins kühle Nass und ran ans Üben! Für den nächsten Kummerkasten schreibt mir doch wie immer eine Mail an kummerkasten@corenation.net und ich nehme mich dem am meist nachgefragten Trick an!
Life is a journey. Kiteboarding has taken us to the best spots on the planet and allowed us to get to know the local kiters from all corners of the globe. At the same time we have been able to delve into the technology behind the products that we use on a daily basis and catch a glimpse behind the scenes of the kite industry. There are many interesting characters behind the products and it became clear to us, that CORE is not only made up of a team from the Fehmarn Island but instead is made up of people from the world’s beaches. Therefore we became a part of something much bigger.
The idea behind our web-experiment CoreNation is to allow us to share our experiences with you. We want to take you with us on our journeys and share our adventures, experiences and our daily work with you. Enjoy!
