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2011/08/10 von Tim Kummerfeld

Tims Kummerkasten: S-Bend Pass

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Ein herzerfrischendes „Moin Moin“ und schönen guten Tach allerseits! Wer kennt es nicht – neue Tricks zu lernen bringt häufig nichts weiter als Kummer. Die Folgen: Depressionen quälen euch in schlaflosen Nächten und die Sorgen um euren Style wachsen euch über den Kopf hinaus. Jetzt ist Schluss damit! In Tims Kummerkasten bekommt ihr die entscheidenden Tipps für freshe Tricks. Tim labert nicht um den heißen Brei herum sondern sagt euch was Sache ist.


Herzlich Willkommen zum Kummerkasten! Wenn euch ein Trick schwer auf dem Herzen liegt, schmeißt einfach eine Briefsendung in die Box, die ihr unter kummerkasten@corenation.net erreicht! Dabei ist es ganz gleich ob es sich um eine einfache Backroll oder einen komplizierten Handlepass handelt. Ich werde stets mein Bestes geben um euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Da wir gerade erst starten und es logischerweise noch keine Einsendungen gibt, legen wir frisch mit einem meiner Lieblingstricks, dem S-Bend Pass, los.

Damit das gute Stück schön geschmeidig aussieht braucht ihr die richtige Technik:
Genug Druck im Schirm ist Ehrensache! Ihr solltet gut angepowert sein, aber euch trotzdem noch aushaken können ohne das Gefühl zu haben die Kontrolle zu verlieren. Ich fahre am liebsten den 12er oder 10er GTS und knüpfe ihn auf mittlerer Geschwindigkeit an. 
So ist der Kite nicht zu schnell, aber er reagiert noch bestens auf Lenkimpulse. 
Den Schirm parkt man am besten etwas tiefer, so kurz unter zwei Uhr.

Absprung

Ein richtiger S-Bend ist ein Railey mit Vorwärtsrotation, d.h. also ihr poppt euch wie beim Railey raus, indem ihr hart ankantet und explosiv über das hintere Bein die Kante löst. Während ihr in die gestreckte Körperhaltung gezogen werdet, dreht ihr Kopf und Schulter nach vorne ein. Habt ihr den richtigen Moment getroffen, ist der Rest ein Kinderspiel und ihr vollführt einen sauberen S-Bend.
Bei ungefähr ¾ der Rotation leitet ihr die waagerechte Rotation in eine senkrechte Rotation um, indem ihr die Bar nun zur vorderen Hüfte reißt. Ein bisschen Knöf in den Armen schadet dabei natürlich nicht, denn jetzt macht ihr den Handlepass und gebt die Bar von der vorderen in die hintere Hand. Ist die Bar erstmal gepassed landet ihr lässig Toeside! 

S-Bend Pass 3:

Als nächste Variante landet ihr den S-Bend Pass nun nicht mehr auf der Toeside sondern dreht 180° weiter und landet auf der Heelside. Wenn ihr diesen Trick üben wollt müsst ihr euch über etwas klar werden: Ihr werdet den Trick nur Heelside landen wenn ihr es auch schon beim Absprung plant. Es klappt meistens nie, dass man sich nach dem Handlepass denkt: „Oh ich habe noch Zeit, da lande ich doch glatt Heelside.“, denn eure gesamte Körperhaltung während des Sprungs beeinflusst auch eure Landung. 
Der wichtigste Punkt ist also, dass ihr schon etwas früher den Handlepass einleitet und die gesamte Zeit in einer kompakten Körperhaltung bleibt, das heißt, die Beine anzieht.
Auch wenn ihr die Bar bereits in der hinteren Hand habt öffnet ihr euch erst wenn ihr die 360° fast komplett vollführt habt! So liebe Landratten, ab aufs Wasser, und los geht’s mit dem Üben!

 

 

 

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